Mit Blick auf das Silvester-Feuerwerk im australischen Sydney sagte er weiter: „Ich glaube, das ist die Zukunft und nicht, dass jeder wahllos irgendwelche Pyrotechnik durch die Stadt feuern kann, weil dann passiert das, was wir im letzten Jahr erleben mussten, in den Jahren davor schon erleben mussten und wahrscheinlich auch in diesem Jahreswechsel erleben müssen.“
Silvester in Berlin: Neue Böllerverbotszone in Neukölln
Wegen der Böllerwürfe auf Polizisten in der letzten Silvesternacht in Berlin-Neukölln und aktueller Auseinandersetzungen zum Nahost-Krieg plant die Polizei dort eine weitere Verbotszone für Feuerwerk. Demnach sollen Böller und Raketen am Anfang der Sonnenallee ab dem Hermannplatz und in einigen Seitenstraßen untersagt werden. Böllerverbote gab es schon in den letzten Jahren in Schöneberg und auf dem Alexanderplatz, aber für Neukölln nur entsprechende Überlegungen.
Neue Strategie für Silvester: Hier wird Neukölln zum ersten Mal zur Böllerverbotszone
Die Gewerkschaft der Berliner Polizei wäre gerne noch weitergegangen. „Wir haben uns dafür ausgesprochen, dass es ein Pyrotechnikverbot für den Privatgebrauch gibt“, erklärte Jendro. Statt der neuen Böllerverbotszone für diesen Jahreswechsel hätte man sich eher ein flächendeckendes Verbot gewünscht, etwa innerhalb des Rings der Berliner S-Bahn. „Wo dann auch jeder gewusst hätte, wenn ich hier mit Pyrotechnik erwischt werde, dann wird mir das weggenommen, dann zahle ich ein bisschen Strafe dafür. Das wäre sicherlich auch nicht flächendeckend durchsetzbar gewesen, aber jeder hätte eine transparente Regelung gehabt“, so Jendro gegenüber dem RBB.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]