Unter normalen Bedingungen sei das Ziel also erreichbar. Derzeit gehe es aber vor allem darum, die Rückstände aufzuarbeiten, die durch nicht voll besetzte Büros während der Corona-Krise entstanden seien. „Wir brauchen dringend mehr Personal und wir müssen auch mit den vorhandenen Ressourcen flexibel umgehen“, betonte Giffey. Es müsse zudem geschaut werden, wo Ämter entlastet werden könnten, „zum Beispiel beim Führerscheinumtausch, beim elektronischen Aufenthaltstitel oder bei der Prüfung von Unterschriften von Volksbegehren“.
Bürgerämter, Verwaltung und Müllbekämpfung als Chefinnensache
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Viele Bürger lassen vereinbarte Termine einfach sausen
Außerdem müsse das „Nichtkommer-Management“ verbessert werden. „Zur Zeit werden bis zu 25 Prozent der vereinbarten Termine nicht wahrgenommen“, sagte die Landeschefin. „Da sind offene Kapazitäten.“ Bei der Digitalisierung der Ämter will Giffey sich zuerst auf die Dienstleistungen mit viel Bürgerkontakt konzentrieren „wie beispielsweise beim digitalen Elterngeld“. Allerdings dämpfte sie auch Erwartungen an eine schnelle Umsetzung: „Die Verwaltung wird nicht von heute auf morgen durchdigitalisiert sein.“
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