Der Senat will Ordnung in die Straßenbaustellen von Berlin bringen. Dabei helfen soll ein Fachmann, der in der Baubranche bekannt ist: Jörg Seegers war zwölf Jahre Geschäftsführer der BVG Projekt GmbH und hat den Lückenschluss der U-Bahn-Linie U5 in Mitte betreut. Jetzt ist er formell im Ruhestand – aber weiterhin ehrenamtlich aktiv.
Nun hat der Senat den Bericht „Baustellen koordinieren – Beeinträchtigungen reduzieren“ beschlossen. Vorgelegt hat ihn Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU). „Ziel ist es, Beeinträchtigungen für Verkehr und Anwohner durch eine bessere Steuerung und engere Zusammenarbeit aller Beteiligten deutlich zu verringern“, hieß es.
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Bislang isolierte Prozesse wie die Antragstellung, Koordinierung, Kontrolle und die Information der Öffentlichkeit werden schrittweise in ein abgestimmtes, digital gestütztes System überführt. Mit verbesserter Kontrolle sollen „baubedingte Verkehrseinschränkungen auf das notwendige Maß reduziert werden“, hieß es.
So startet im April die neue gemeinsame Kontrollgruppe Arbeitsstellen an Straßen (GeKAS) in die Pilotphase. Beteiligt sind die Verkehrsverwaltung, die Polizei sowie die drei Bezirksämter Pankow, Reinickendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf.
Ergänzend zu den Vor-Ort-Kontrollen wird eine digitale Kontrolle von Arbeitsstellen an Straßen (DiKAS) etabliert. Ziel ist die automatisierte Erfassung von Baustellen in Echtzeit.
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