Berlin hat höhere Wohnnebenkosten als London, München oder New York. Das zeigt das Deutsche Bank Research Institute in seiner kürzlich veröffentlichten Studie „Mapping the World’s Prices – 2026“. Für eine 85-Quadratmeter-Wohnung setzt sie in Berlin monatliche Grundversorgungskosten von umgerechnet rund 351 Euro an. Auf den nächsten Plätzen folgen Tel Aviv und Oslo. München liegt mit rund 325 auf Rang sechs, Frankfurt mit rund 324 auf Rang sieben.
Doch auch unabhängig von diesem internationalen Ranking steigen die tatsächlichen Betriebskosten in Berlin deutlich. „Auch unsere BBU-Daten zeigen für Berlin eine deutliche langfristige Steigerung“, sagt David Eberhart, Sprecher des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), der Berliner Zeitung. Nach den jüngsten verfügbaren Daten des Verbands stieg der Anteil der Betriebskosten an der Gesamtmiete von rund 30 Prozent im Jahr 2019 auf 36 Prozent im Jahr 2024.
Mieten
Berlin hat weltweit die höchsten Nebenkosten: Warum ist es hier so teuer?
Berlin liegt bei den Nebenkosten noch vor London, München und New York. Neue Daten zeigen, wie stark die „zweite Miete“ inzwischen ins Gewicht fällt.
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© Jürgen Ritter/Imago
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