Die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Berlin haben ihr milliardenschweres Sparprogramm für den Landeshaushalt 2025 als unvermeidlich verteidigt. Die Koalition stelle sich der Verantwortung, den Haushalt in Berlin „in Ordnung zu bringen“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit anderen Politikern von CDU und SPD.
Dabei zeigte sich Wegner zufrieden. Es war das Ende einer schier nie zu Ende gehenden Sparsaga, die das politische Berlin seit einem Jahr beschäftigt. Jetzt, gefühlt eine Million Zahlen und Pläne später, habe es zum Finale „keine Nachtsitzung bis in die Morgenstunden gegeben“. Und dies „wider Erwarten“, wie er betonte. Sollte heißen: Seht her, die schwarz-rote Koalition in Berlin einigt sich auf einen komplizierten, um drei Milliarden Euro abgespeckten Haushalt – anders als die Bundes-Ampel, die an derselben Aufgabe zerbrochen sei.
Berliner Haushaltsverhandlungen
Berlins Haushalt: Das 29-Euro-Ticket bleibt der größte Sparhammer
Die schwarz-rote Koalition in Berlin einigt sich auf einen Sparhaushalt. Er bleibt dennoch der größte Etat seit dem Mauerfall.
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Kai Wegner führt die Koalition zum vorerst letzten Akt der Haushaltsdebatte 2025.
© Bernd von Jutrczenka/dpa
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