Neue Regel für Hundehalter

Berlin: Hunde müssen gebührenpflichtig registriert werden

Bisher bekamen Hunde zwar einen Chip, wurden aber nicht zentral registriert. Das ändert sich 2022: Alle Halter müssen ihre Tiere in ein Hunderegister eintragen.

Team News Marie-Luise Grauel mlg
1 Min
Wer sich noch vor dem Jahreswechsel einen Hund zugelegt hat, muss seinen Vierbeiner bis spätestens 1. Juli registrieren lassen (Symbolbild).

Wer sich noch vor dem Jahreswechsel einen Hund zugelegt hat, muss seinen Vierbeiner bis spätestens 1. Juli registrieren lassen (Symbolbild).

© dpa/Monique Wüstenhagen

Die Eintragung ist online, telefonisch oder schriftlich möglich. Für die Online-Anmeldung wird eine Gebühr von 17,50 Euro erhoben, die telefonische sowie schriftliche Anmeldung kosten jeweils 26,50 Euro. Weitere Informationen sind über die Website abrufbar. 

Die Überlegung hinter dem Hunderegister ist laut Berliner Senatsverwaltung für Verbraucherschutz, dass sich entlaufene Hunde so besser ihren Haltern zuordnen lassen. Zudem seien damit bessere Daten über „Rasse oder Kreuzung oder Gefährlichkeit (...) der in Berlin gehaltenen Hunde“ zu ermitteln, heißt es auf der Website. Bislang registrierten die Behörden wohl nur solche Hunde, die durch einen Biss auffällig wurden. Andere Hunde erhielten zwar einen Chip, wurden aber nicht zentral erfasst. Das soll sich mit dem Hunderegister ändern. 

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