Polizeieinsatz

Berlin: Mann attackiert Polizisten und Hund mit Glasflaschen

Ein aggressiver Wohnungsloser versuchte sich Zugang zu einer Wohnung zu verschaffen. Wenig später ging er mit Flaschen auf Beamte und deren Diensthund los.

Team News Carola Tunk dpa/ctu
2 Min
Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug.

Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug.

© ZB

In Mitte hat sich am Sonnabend ein Mann zunächst versucht, gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung zu verschaffen und anschließend zwei Polizisten und einen Diensthund attackiert. Wie die Berliner Polizei nach ersten Erkenntnissen mitteilt, klingelte der 45-jährige Wohnungslose gegen 20.50 Uhr an der Tür einer ihm unbekannten Familie in der Rosa-Luxemburg-Straße.

Als die Bewohnerin, in Erwartung einer Nachbarin, die Tür öffnete, soll sich der Mann versucht haben, gewaltsam Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen. Erst mit Hilfe des Ehemannes und Sohnes der Frau, gelang es offenbar, den Fremden aus der Wohnung zu drängen und die Tür zu schließen.

Anschließend alarmierte die Familie die Polizei. Als die ersten Kräfte eintrafen, darunter ein Hundeführer mit seinem Diensthund, befand sich der 45-Jährige noch im Hausflur. Er hatte zwei Bierflaschen aus Glas in den Händen und brüllte die Einsatzkräfte umgehend an. Mehrfachen Aufforderungen die Flaschen fallen zu lassen kam der Mann wohl nicht nach, woraufhin der Diensthund eingesetzt wurde, der in das Bein des aggressiven Mannes biss, so die Polizei.

Polizist und Diensthundeführer wurden verletzt

Dieser soll daraufhin damit begonnen haben, den Hund mit den Flaschen zu schlagen und zudem den Hundeführer und einen weiteren Polizisten geschlagen haben. Er konnte zu Boden gebracht werden, trat aber weiterhin um sich und traf die Polizisten und den Hund, heißt es.

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Der Mann, der eine Bissverletzung am Bein und bei der Festnahme eine Platzwunde am Kopf erlitten hatte, musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden und konnte im Anschluss, nach Überprüfung seiner Personalien, entlassen werden. Von den attackierten Polizisten musste einer aufgrund einer erlittenen Rückenverletzung ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden und beendete anschließend seinen Dienst.

Der Diensthundführer wurde am Arm und im Gesicht verletzt, auch er beendete seinen Dienst in dieser Nacht vorzeitig. Der Hund blieb unverletzt. Gegen den 45-Jährigen wird nun unter anderem wegen Hausfriedensbruchs, Tätlichen Angriffs und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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