Eine Beamtin der Berliner Polizei wurde am Donnerstagnachmittag am Ohr verletzt, nachdem ein junger Mann eine Gruppe von Einsatzkräften in Neukölln mit Pyrotechnik beworfen hat. Sie musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.
Wie die Polizei mitteilte, überprüfte die Beamtin sowie weitere Mitarbeitender der Brennpunkt- und Präsenzeinheit der Polizeidirektion 5 gegen gegen 16.45 Uhr einen 17-Jährigen im Hausflur eines Wohnhauses in der Hermannstraße. Dieser stand im Verdacht, eine Feuerwerksrakete über die Fahrbahn geschossen zu haben. Während der Kontrolle betrat plötzlich ein unbekannter Mann den Hausflur und warf einen pyrotechnischen Gegenstand auf die vier Einsatzkräfte, welcher in unmittelbarer Nähe mit einem lauten Knall zündete. Dem Mann gelang anschließend trotz sofortiger Verfolgung zunächst die Flucht.
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Zivilfahnder schnappen mutmaßlichen Täter
Kurz darauf entdeckten ihn jedoch Zivilfahnder beim Betreten eines Wohnhauses in der Kienitzer Straße. Nachdem er dieses wieder verlassen hatte, nahmen sie den 18-Jährigen nach wenigen Metern an der Ecke Weisestraße fest. Von dem Jugendlichen wurden die Personalien aufgenommen. Pyrotechnische Erzeugnisse hatte er nicht mehr bei sich. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnte er die Polizeidienststelle verlassen. Er muss sich nun wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie gefährlicher Körperverletzung verantworten.
Polizeibericht Berlin
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