Die Hauptstadt zählt nun knapp 3,91 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner – ein Plus von 16.500 Personen gegenüber dem Vorjahr. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte, wuchs die Bevölkerung damit um 0,4 Prozent. Das Wachstum fällt moderater aus als in den Vorjahren, der langfristige Aufwärtstrend setzt sich jedoch fort.
Auffällig ist das Gefälle zwischen Ost und West: Die östlichen Bezirke legten um 0,9 Prozent zu, der Westen wuchs nur minimal. Reinickendorf mit minus 0,9 Prozent und Steglitz-Zehlendorf mit minus 0,2 Prozentsind die einzigen beiden Bezirke, die Einwohner verloren haben. Den stärksten Zuwachs erzielte Treptow-Köpenick mit 1,8 Prozent. Neue Wohnsiedlungen etwa in Adlershof trieben das Wachstum im Osten zusätzlich an.
Migrationshintergrund in Berlin steigt auf über 42 Prozent
Die Auslandszuwanderung ging laut Statistikamt erstmals deutlich zurück – von rund 25.500 Neuregistrierungen im Vorjahr auf nur noch 4.541. Der Ausländeranteil blieb dennoch stabil bei 24,9 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund auf 42,3 Prozent. Grund dafür sind vor allem beschleunigte Einbürgerungsverfahren.
Im Westen Berlins ging die Zahl ausländischer Staatsbürger sogar um 0,5 Prozent zurück, wie das Amt für Statistik mitteilte. Ursächlich ist dafür vor allem die Schließung der großen Asylunterkunft in Tegel.
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