Berliner Armut

Obdachlose, Bettler, Punks: Wie erkläre ich das meinem Kind?

Warum haben Menschen kein Zuhause? Gehen die nicht arbeiten? Können wir Geld geben? Karen Holzinger von der Stadtmission weiß, wie man Kinderfragen beantwortet.

Nicole Schulze
7 Min
 Ludwig-Erhard-Ufer im Regierungsviertel: Hier wohnen Obdachlose ebenso wie am Alex und in Fußgängerzonen.

 Ludwig-Erhard-Ufer im Regierungsviertel: Hier wohnen Obdachlose ebenso wie am Alex und in Fußgängerzonen.

© imago

Laut einer Zählung aus dem Januar 2020 – aktuellere Zahlen gibt es nicht – leben in Berlin 1976 Obdachlose. Das sind allerdings nur jene, die im öffentlichen Raum anzutreffen waren. Experten gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl von Wohnungslosen deutlich höher liegt. Die Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) hat kürzlich einen Masterplan vorgestellt, der beschreibt, wie man Menschen wieder ein Dach über dem Kopf ermöglichen will. Derzeit seien „in Berlin knapp 50.000 wohnungslose Menschen in Gemeinschaftsunterkünften und betreuten Wohnformen untergebracht“, heißt es in dem Papier. Sie alle bräuchten eine Perspektive.

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