Klimaaktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ haben offenbar während ihrer Proteste in den vergangenen Wochen in Berlin Rettungswagen behindert. Dies geht aus einem Bericht des Tagesspiegel hervor. Demnach musste etwa Anfang Juni ein Rettungswagen seine Fahrt einen anderen Weg fahren als geplant.
Dabei heißt es im Aktionskonsens des Bündnisses: „Wir lassen Rettungswagen durch. Wir achten darauf, dass wir immer eine Rettungsgasse bilden können.“ Insgesamt seien im Juni und Juli während Straßenblockaden acht Mal Rettungswagen behindert worden, schreibt der Tagesspiegel unter Berufung auf eine Antwort des Berliner Innenstaatssekretärs Torsten Akmann (SPD) auf eine Anfrage von FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja.
Dem Bericht zufolge handelte es sich bei den Einsätzen um Notfälle. Die Einsatzstelle konnte offenbar nicht „zeitgerecht“ erreicht werden. Czaja: „Protest endet spätestens dann, wenn er Menschenleben in Gefahr bringt, denn spätestens dann werden aus Protestlern Straftäter“. Die Berliner Polizei prüft nun, ob Ermittlungen eingeleitet werden, heißt es.
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