Pandemie

Berlin: Pop für rasche Zulassung von Corona-Impfstoff für Kinder

Die Wirtschaftssenatorin drückt bei der Impfkampagne aufs Tempo: Kinder und Jugendliche hätten seit einem Jahr auf viele soziale Kontakte verzichten müssen.

Team News Mike Wilms dpa/mow
2 Min
Ramona Pop (Grüne), Wirtschaftssenatorin von Berlin (Archivbild)

Ramona Pop (Grüne), Wirtschaftssenatorin von Berlin (Archivbild)

© Imago/Bernd Elmenthaler

Sie verzichteten seit mehr als einem Jahr auf soziale Kontakte und ihr gewohntes Bildungsumfeld. „Deshalb muss jetzt mit der baldigen Zulassung eines Impfstoffes für Kinder und Jugendliche eine breite Impfkampagne aufgesetzt werden. Mobile Impfteams an Schulen wären beispielsweise ein geeignetes niedrigschwelliges Angebot.“

Pop: Junge Generation schränkte sich zum Schutz der Älteren ein 

Die junge Generation habe sich in der Pandemie zum Schutz der Älteren stark eingeschränkt, so Pop. „Jetzt müssen wir alles dafür tun, um ihnen wieder so viel Freiheit wie möglich zurückzugeben.“

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen am 27. Mai über das weitere Vorgehen bei den Corona-Impfungen beraten. Dabei könnte es unter anderem um das Impfen von Schülern und Studenten, den geplanten digitalen Impfnachweis sowie die Impflogistik im Sommer gehen.

Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will über die Empfehlung zur Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer ab zwölf Jahren entscheiden. Bislang gibt es in der EU für das Mittel eine Zulassung erst ab 16, für jüngere Minderjährige gibt es noch keinen Covid-19-Impfstoff.

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