Unfall

Am Potsdamer Platz: Person stürzt 15 Meter tief in Aufzugsschacht – lebensgefährlich verletzt

Eine Person stürzt am Potsdamer Platz in einen Aufzugsschacht. Was bisher zu dem Vorfall bekannt ist.

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Am Potsdamer Platz ist eine Person in einen Aufzugsschacht gestürzt.

Am Potsdamer Platz ist eine Person in einen Aufzugsschacht gestürzt.

© Axel Billig /Pressefoto Wagner

Am Potsdamer Platz in Berlin-Tiergarten ist am Sonntagabend eine Person rund 15 Meter tief in einen Aufzugschacht gestürzt. Der Mensch wurde dabei lebensbedrohlich verletzt.

Die Berliner Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot aus 42 Einsatzkräften an und setzte die Aufzugskabine fest, um an die verletzte Person heranzukommen. Ein Rettungshubschrauber landete direkt auf der Kreuzung. Wie es zu dem Sturz in den Aufzugsschacht am Potsdamer Platz kam, war zunächst unklar – die Ursache ermittelt nun die Polizei.

Was am Potsdamer Platz geschah

Gemeldet wurde der Notfall am frühen Abend. In einem Bürogebäude am Potsdamer Platz war ein Mensch aus großer Höhe gestürzt, wie die Berliner Feuerwehr mitteilte.

Der Sturz ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr auf Höhe des Erdgeschosses. Von dort fiel die Person etwa 15 Meter tief in den Schacht. Nach ersten Schilderungen vom Einsatzort soll sich das Geschehen im Bereich der Kerb Food Hall abgespielt haben.

Die zuerst eintreffenden Kräfte sicherten die Aufzugkabine, damit sie sich nicht mehr bewegen konnte. Anschließend verschafften sie sich im vierten Untergeschoss einen Zugang zu der lebensbedrohlich verletzten Person. Nach einer medizinischen Erstversorgung brachten die Retter den Verletzten über einen nahe gelegenen Lastenaufzug ins Freie. Ein Rettungshubschrauber flog die Person in ein Krankenhaus. Der Helikopter war zuvor mitten auf der Kreuzung gelandet.

Zur Identität machte die Feuerwehr in ihrer offiziellen Mitteilung keine Angaben. Nach Schilderungen vom Einsatzort soll es sich offenbar um keine betriebsfremde Person gehandelt haben. Bestätigt ist das bislang nicht.

Für die Dauer des Rettungseinsatzes sperrten die Kräfte die Ben-Gurion-Straße vollständig. Auch die Kreuzung zur Potsdamer Straße war komplett dicht – unter anderem, weil der Rettungshubschrauber dort landen musste.

Wer die Unfallursache ermittelt

Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte vor Ort. Die Feuerwehr fuhr damit ein umfangreiches Aufgebot auf. Vor Ort waren zudem die Schutzpolizei, das Notfallmanagement der BVG sowie Medienvertreter und der Pressedienst der Feuerwehr.

Wie es zu dem Sturz kam, ist weiter offen. Nach Abschluss der feuerwehrtechnischen und rettungsdienstlichen Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Sie soll nun klären, wie die Person in den Aufzugsschacht stürzen konnte.

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