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Kriminalität

Berlin: Razzien wegen mutmaßlichen Straftaten mit Autovermietung

In mehreren Berliner Ortsteilen haben am Dienstagmorgen Durchsuchungen stattgefunden. Die Polizei sicherte Beweismaterial und nahm mehrere Verdächtige ins Visier.

BLZ
2 Min
Mit Durchsuchungen sind Staatsanwaltschaft und Polizei in Berlin gegen Männer vorgegangen, die mit einer Autovermietung Straftaten begangen haben sollen.

Mit Durchsuchungen sind Staatsanwaltschaft und Polizei in Berlin gegen Männer vorgegangen, die mit einer Autovermietung Straftaten begangen haben sollen.

© Paul Zinken/dpa

Die Berliner Polizei hat am Dienstagmorgen in verschiedenen Stadtteilen, darunter Reinickendorf, Schöneberg und Kreuzberg, sowie im brandenburgischen Templin Durchsuchungen durchgeführt. Rund 100 Einsatzkräfte von Polizei und Zoll vollstreckten zehn Durchsuchungsbeschlüsse, wie die Polizei Berlin mitteilte. Dabei wurden etwa 155.000 Euro, 180 Gramm Kokain, Ecstasy-Tabletten sowie diverse Unterlagen und ein Fahrzeug sichergestellt.

Die Ermittlungen richten sich gegen vier Beschuldigte im Alter von 24 bis 33 Jahren, die im Verdacht stehen, Versicherungsbetrug begangen zu haben. Ihnen wird vorgeworfen, Fahrzeuge einer Autovermietung fälschlich als Privatfahrzeuge versichert zu haben, wodurch sie seit 2021 mindestens 45.000 Euro an Versicherungsprämien eingespart haben sollen. Zudem stehen Geldwäschevorwürfe im Raum, da die Finanzierung der Autos mit illegalen Mitteln erfolgt sein soll. Darüber hinaus wird einem der Verdächtigen Drogenhandel vorgeworfen.

Quelle: Polizei Berlin

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