Rauschgift

Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt: Polizei lässt Crystal-Meth-Bande auffliegen

Die Vietnamesen sollen mit der gefährlichen Droge gehandelt haben. Ein Jahr lang hatten die Ermittler die Bande auf dem Schirm.

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Eine hochgefährliche Droge: Crystal Meth

Eine hochgefährliche Droge: Crystal Meth

© Marijan Murat/dpa

Die Bande handelte in großem Stil mit einer hochgefährlichen Droge: mit Crystal Meth. Dieses schnell süchtig machende Gift wird zumeist in versteckten Labors in Tschechien hergestellt. Von dort wird es nach Deutschland gebracht und verkauft. Vor allem die Bundesländer Sachsen und Bayern haben ein großes Suchtproblem wegen Crystal Meth.

Jetzt hat die Polizei eine Bande, die mit der Droge Handel trieb, zerschlagen. Seit Mai vergangenen Jahres observierten Fahnder des Drogendezernats im Berliner LKA die Verdächtigen. Am Mittwoch griffen sie zu: Sie nahmen acht Vietnamesen im Alter von 30 bis 67 Jahren fest. Sie vollstreckten Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Tiergarten in zahlreichen Objekten in Berlin und Brandenburg sowie in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Polizisten durchsuchten Wohnungen, Lagerhallen und eine illegale Glücksspielstätte.

Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft, die das Verfahren führt, fanden die Ermittler bei der Razzia Drogen „in nicht geringer Menge“. Darunter eben knapp zehn Kilogramm Crystal Meth und andere psychoaktive Stoffe sowie Bargeld in fünfstelliger Höhe. Die Polizisten stellten Hieb- und Stichwaffen, Schreckschusswaffen, Spielautomaten und diverse Datenträger sicher.

Zwei Männer im Alter von 33 und 57 Jahren sowie eine Frau im Alter von 46 Jahren wurden festgenommen. Während der 33-Jährige nach der polizeilichen Vernehmung wieder auf freien Fuß kam, sollten der 57-Jährige und die 46-Jährige einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Tiergarten zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.

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