Allen Reformen und Anstrengungen der vergangenen Jahre zum Trotz landen die Berliner Schüler im Vergleich der Bundesländer erneut auf den hinteren Plätzen. Im jüngsten Test, initiiert von der Kultusministerkonferenz, liegen sie sowohl in Deutsch wie in Englisch zum Teil deutlich unter dem nationalen Durchschnitt. Beim Leseverständnis sowie dem Zuhören und Erfassen von deutschen Texten liegen sie auf dem vorletzten Platz im Ranking der 16 Bundesländer. In der Rechtschreibung kamen sie auf den 13. Platz. Spitzenreiter sind wie schon in früheren Untersuchungen die Südländer Bayern und Baden-Württemberg. Die Untersuchung, die sich erstmals an den 2004 eingeführten bundesweiten Bildungsstandards orientiert, löst den bisherigen Pisa-Bundesländer-Vergleich ab. Die Details der Studie werden heute von der Kultusministerkonferenz in Berlin veröffentlicht. Getestet wurden die Leistungen von 41 000 Schülern der 9. Klasse. Politik Seite 5
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