Kriminalität

Gewalt in Berliner S-Bahn: Mann tritt Frau gegen den Kopf – Polizei bittet um Mithilfe

Eine Frau setzte sich am frühen Montagmorgen in eine S-Bahn der Linie S7, als sie von einem Mann beleidigt und getreten wurde. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

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Die Frau wurde in einer Berliner S-Bahn von einem Unbekannten attackiert. 

Die Frau wurde in einer Berliner S-Bahn von einem Unbekannten attackiert. 

© Kira Hofmann/imago

Ein unbekannter Mann soll am Montagmorgen eine Frau in der S-Bahn der Linie S7 zunächst beleidigt und dann mit Fußtritten gegen den Kopf verletzt haben. Wie die Bundespolizei mitteilte, stieg die 44-Jährige gegen 4.30 Uhr am S-Bahnhof Springpfuhl in die S7 nach Wannsee.

Um sich in eine Vierersitzgruppe, schräg gegenüber eines unbekannten Mannes, setzen zu können, soll sie seinen Koffer zur Seite geschoben haben. Daraufhin soll der Unbekannte sie mehrfach verbal, zum Teil obszön sowie frauenfeindlich, beleidigt haben. Zudem soll er ihr mit dem Fuß gegen den Unterkiefer getreten haben. Der Frau gelang es, dem zweiten Tritt auszuweichen.

Nach Angriff in S-Bahn: Frau ins Krankenhaus gebracht

Die Tat soll sich zwischen den S-Bahnhöfen Springpfuhl und Friedrichsfelde Ost ereignet haben. Am Bahnhof Lichtenberg soll der Unbekannte mit seinem Koffer ausgestiegen sein. Sein Opfer stand unter Schock und alarmierte erst am Bahnhof Charlottenburg die Polizei. Einsatzkräfte befragten die Frau und alarmierten einen Rettungswagen, da sie über Kopfschmerzen und Schwindel klagte. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie Beleidigung gegen den derzeit noch unbekannten Mann ein. Auch Videos aus der Überwachungskamera sollen gesichtet werden.

Zeugen, welche Angaben zur Tat oder zur Identität des mutmaßlichen Täters machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

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