Die Bundesregierung verteidigt grundsätzlich ukrainische Angriffe tief im russischen Hinterland und sieht darin keinen Bruch des Völkerrechts. Das geht aus der Antwort des Auswärtigen Amts auf eine schriftliche Anfrage des Linken-Fraktionschefs Sören Pellmann hervor, die der Berliner Zeitung exklusiv vorliegt.
Pellmann hatte die Bundesregierung gefragt, ob sie Kenntnis über den Einsatz von durch „Deutschland finanzierten ukrainischen Deep-Strike-Drohnen gegen zivile und militärische Ziele im Hinterland der Russischen Föderation“ habe und welche Schlussfolgerungen sie daraus „im Hinblick auf die Eskalationsgefahr des Ukraine-Krieges“ ziehe.
Ukraine-Krieg
Berlin verteidigt ukrainische Deep Strikes: „Direkte Konfrontation mit Russland droht“
Die Bundesregierung sieht in Drohnenangriffen tief im russischen Hinterland keinen Bruch des Völkerrechts. Linken-Fraktionschef Sören Pellmann warnt vor einem gefährlichen Kurs.
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Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnheim einer Berufsschule im russisch besetzten Gebiet Luhansk sind 21 Menschen getötet worden.
© IMAGO/Evgeny Biyatov
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