Für stabile Wasserpreise hat das Land Berlin in diesem Jahr auf Einnahmen in Höhe von rund 28 Millionen Euro verzichtet. Das beschloss der rot-schwarze Senat am Dienstag.
Auf Vorlage von Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) und Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos), beschloss der rot-schwarze Senat den Verzicht von 27,9 Millionen Euro. Zudem wurde vereinbart, dass die Wasserbetriebe die Kosten um 15 Millionen Euro senken sollen.
Der hohe Anteil Berlins an den geringeren Einnahmen geht auf den Rückkauf des 24,95-Prozent-Anteils an den Wasserbetrieben vom Energiekonzern RWE zurück. Damit verfügt Berlin jetzt wieder über 75 Prozent an den Wasserbetrieben. Ende Oktober war das lange verhandelte Geschäft abgeschlossen worden. Berlin muss 658 Millionen Euro dafür an RWE bezahlen.
Ob das Land auch den 24,95-Anteil vom französischen Veolia-Konzern (je 24,95 Prozent) zurückkauft, ist offen. 1999 hatte Berlin die Hälfte der Wasserbetrieb an die beiden Investoren für damals 3,3 Milliarden D-Mark (1,69 Milliarden Euro) verkauft. (dpa)
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