Rund eineinhalb Monate vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin liefert eine aktuelle Umfrage zur Berlin-Wahl ein neues Ergebnis: Die Linke liegt vorn. Würde schon am kommenden Sonntag gewählt, käme die Partei laut der repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey auf 21 Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als bei der Civey-Umfrage Anfang Juli.
An der Spitze wird es eng. Die CDU landet mit unverändert 19 Prozent auf Platz zwei, dicht gefolgt von AfD und Grünen. Gewählt wird das Landesparlament am 20. September.
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Wie die Umfrage die Parteien sortiert
An der Spitze liegt die Linke mit 21 Prozent. Dahinter folgt die CDU mit 19 Prozent, die im Vergleich zur Vormonatsumfrage nicht hinzugewinnen konnte. Auf Platz drei kommt die AfD mit 18 Prozent, ein Plus von einem Prozentpunkt. Die Grünen liegen unverändert bei 17 Prozent. Damit trennen die vier stärksten Parteien nur vier Prozentpunkte.
Die SPD folgt mit deutlichem Abstand: Sie kommt auf 12 Prozent und verliert damit einen Punkt gegenüber der vorherigen Erhebung.
Zwei Parteien müssen um den Einzug bangen
Für FDP und BSW sieht es in der Umfrage kritisch aus. Beide Parteien kommen jeweils auf drei Prozent. Damit würden sie nach derzeitigem Stand den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen. Für ein Landesparlament gilt üblicherweise die Fünf-Prozent-Hürde – von der sind beide klar entfernt.
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Eine zweite repräsentative Erhebung von vor zwei Wochen kommt zu einem deutlich abweichenden Ergebnis. Bei einer am 23. Juli veröffentlichten Insa-Umfrage lag die AfD vorn – mit 19 Prozent. CDU und Linke folgten dort mit jeweils 18 Prozent dicht dahinter.
Die Grünen erreichten in dieser Umfrage 16 Prozent, die SPD 13 Prozent. FDP und BSW kamen jeweils auf vier Prozent und lagen damit näher an der Fünf-Prozent-Marke als bei Civey.
Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. An der Civey-Umfrage beteiligten sich im Zeitraum vom 20. Juli bis 3. August rund 3000 Personen, die maximale Fehlertoleranz liegt bei 3,5 Prozentpunkten.
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