Der stellvertretende Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Pankow, David Paul (CDU), und Bezirksbürgermeisterin Dr. Cordelia Koch (Grüne) werden am Dienstag, 13. August, um 14 Uhr auf dem Auferstehungsfriedhof in Weißensee den Opfern der Berliner Mauer gedenken. Es wird ein Kranz an der Grabstätte von Peter Fechter niedergelegt. Das teilte das Bezirksamt Pankow mit.
Peter Fechter versuchte vor 62 Jahren, die Berliner Mauer zu überwinden. Der Fluchtversuch endete tragisch; der 18-Jährige starb am 17. August 1962 an Schussverletzungen, während er im Grenzstreifen verwundet um Hilfe gerufen hatte. Sein Tod steht symbolisch für die Grausamkeit der Berliner Mauer, die viele Menschenleben forderte, heißt es in der Mitteilung.
Bis 1961 hatten Millionen Menschen, oft aus politischen, persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen, versucht die DDR verlassen, bevor die SED den Flüchtlingsstrom durch den Bau der Mauer stoppte. Die Errichtung der Mauer brachte unzähligen Familien Leid, indem sie Eltern und Kinder, Freunde und Verwandte auseinander riss.
Alle Interessierten sind eingeladen, an der Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung teilzunehmen. Der Friedhof der evangelischen Auferstehungsgemeinde in Weißensee befindet sich in der Indira-Gandhi-Straße 110. Treffpunkt ist die Kirchhofverwaltung am Eingang des Friedhofs.
Quelle: Bezirksamt Pankow
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