Aus Senatskreisen folgte später eine Einordnung: Es gehe nicht etwa um Forschung, Entwicklung oder Produktion eines Vakzins in Berlin, die Rede sei von Abfüllung, hieß es. Auch Berlin-Chemie stellte klar, dass keine Produktion von Corona-Impfstoffen geplant ist. „Die Technologie, über die das Unternehmen verfügt, ist für die Produktion von Impfstoffen nicht geeignet“, erklärte die Firma am Abend. Das Unternehmen bedankt sich darin für „die positiven und konstruktiven Gespräche bezüglich einer möglichen Unterstützung bei der Aufbereitung von Impfstoffen gegen Sars-CoV-2“. Ob damit die Abfüllung gemeint ist, blieb offen.
Zuvor hatte Kalayci im Parlament von einer „guten Nachricht“ gesprochen. „Wir prüfen gemeinsam einen schnellen Ausbau von Impfstoffkapazitäten.“ Aus ihrer Sicht wäre es „großartig“, wenn Berlin auf diese Weise einen Beitrag gegen die Impfstoffknappheit leisten könne. „Berlin-Chemie hat Ressourcen, hat gute Voraussetzungen, um eine Impfstoffproduktion aufzubauen und auch schnell auszubauen“, erläuterte Kalayci später gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Eine geeignete Halle und Personal stünden zur Verfügung.
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