Beschlossen: Auch Apotheker dürfen impfen
Nach den Worten Schmidts ist damit zu rechnen, dass nach und nach eine dreistellige Zahl von Apotheken das Impfangebot unterbreitet. Eine Umfrage, an der sich 200 der rund 800 Apotheken beteiligten, habe ergeben, dass etwa die Hälfte der Teilnehmer sich vorstellen könne zu impfen. An Schulungen hätten bereits etliche Interessenten teilgenommen, dies laufe auch noch weiter. Aber nicht jeder der Berliner Apothekerinnen und Apotheker verfüge über geeignete Räume.
Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin sieht die Beteiligung von Apotheken an der Impfkampagne aus unterschiedlichen Gründen kritisch. „Es ist nicht die Absicht der Apothekerinnen und Apotheker, Menschen vom Arztbesuch abzuhalten“, hielt Schmidt dem entgegen. „Es geht vielmehr um ein zusätzliches Angebot für diejenigen Menschen, die nicht zum Arzt gehen.“ Es gehe also nicht um eine Konkurrenz mit den Ärzten.
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