Drama auf Mauritius

Berliner im Urlaub verunglückt: Plötzlich querschnittsgelähmt und 60.000 Euro Schulden

Ein Badeunfall hat das Leben von Lucas Vignaud für immer verändert. Inzwischen liegt der 27-Jährige hoch verschuldet in der Charité. Seine Freunde sammeln Spenden.

Kerstin Hense
7 Min
Larissa Linder, Vater Olivier und Nica Cordeiro (r.) besuchen ihren Freund und Sohn täglich im Krankenhaus.

Larissa Linder, Vater Olivier und Nica Cordeiro (r.) besuchen ihren Freund und Sohn täglich im Krankenhaus.

© Privat

Lucas Vignaud liegt im 15. Stock des Bettenhochhauses der Charité in Mitte im Krankenbett. Er lauscht dem Song „Eight Days A Week“ von den Beatles, den ihm ein Freund auf seiner Gitarre vorspielt. Seine Freunde und Familie versuchen, ein Stück Normalität in die Klinik zu bringen. Der 27-Jährige ist einen Tag vor Heiligabend des vergangenen Jahres bei einem Bootsunfall auf Mauritius verunglückt – und seitdem querschnittsgelähmt. Doch nicht nur das: Er hat auch finanzielle Sorgen, denn die Kosten von rund 60.000 Euro für die Klinik vor Ort und den Rücktransport muss er selbst tragen; er hatte keine Auslandskrankenversicherung.

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