Invasive Art

Berliner Kleingärtner aufgepasst: Pinke Eier im Garten entdeckt? Das ist jetzt sofort zu tun

Wer im Garten auf rosa-pinke Eigelege stößt, sollte nicht zögern: Es könnte die Apfelschnecke sein – in Europa verboten, ökologisch gefährlich. Was jetzt zu tun ist.

3 Min
Unverkennbar: Die pinkfarbenen Eigelege der Apfelschnecke haften an Pflanzenstängeln oder Steinen.

Unverkennbar: Die pinkfarbenen Eigelege der Apfelschnecke haften an Pflanzenstängeln oder Steinen.

© imago

Wer in diesen Wochen im Garten arbeitet und plötzlich auf ein Gelege aus rosa oder kräftig pinkfarbenen Eiern stößt, sollte hellhörig werden. Das ungewöhnliche Farb­spektakel ist kein harmloses Naturschauspiel: Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um die Eigelege der Apfelschnecke – einer invasiven Art der Gattung Pomacea, deren Haltung, Handel und Vermehrung in der gesamten Europäischen Union verboten ist.

Die Tiere legen ihre auffälligen Gelege bevorzugt an Pflanzen oder anderen Flächen oberhalb des Wasserspiegels ab – am Teichrand, an Schilfhalmen, auf Steinen. Wer also einen Gartenteich oder eine Wasserpflanzzone besitzt, sollte in den Sommermonaten genau hinschauen.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*