Erst verteidigte die Linke-Bundeschefin Ines Schwerdtner die Finanzierung der geplanten Enteignung großer Berliner Wohnungskonzerne aus Mieteinnahmen. Dann bestätigte der stellvertretende Vorsitzende der Berliner Linke-Fraktion, Niklas Schenker, der Berliner Zeitung dieses Finanzierungsmodell. Nun legt der Fraktionschef Tobias Schulze nach und bezeichnet die veranschlagten 16 Milliarden Euro sogar als „Schnäppchen“.
Seine Begründung: Schon heute würden Mieter hohe Summen für die Aktionäre privater Wohnungskonzerne aufbringen, etwa beim Immobilienkonzern Vonovia.
Vergesellschaftung
Berliner Linke legt nach: Enteignung sei ein „Schnäppchen“
Wie viel Geld fließt je Mieter tatsächlich an Vonovias Aktionäre? Berlins Linke-Fraktionschef nennt eine erstaunliche Zahl. Der Konzern widerspricht.
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Streit über die Finanzierung der Milliardenentschädigung: Die Berliner Linke-Fraktionsvorsitzenden Tobias Schulze und Elif Eralp halten an der geplanten Enteignung großer Wohnungskonzerne fest.
© Soeren Stache/dpa
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