Die linken Demonstrationen am 1. Mai in Berlin, die teilweise in Form von Technopartys in mehreren Parks abgehalten wurden, haben deutliche Spuren in den betroffenen Grünanlagen hinterlassen. Besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wurden die Hasenheide in Neukölln, der Görlitzer Park in Kreuzberg sowie der Treptower Park. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen hervor.
Im Volkspark Hasenheide fand laut Senatsangaben ein als politische Kundgebung angemeldeter Rave statt. Eine erst im Jahr 2025 neu angelegte Wiesensenke sei dabei stark zertreten und beschädigt worden, zudem habe sich dort Müll angesammelt. Das Bezirksamt Neukölln beziffert die Kosten für die Wiederherstellung auf rund 35.000 Euro. Diese Summe sei im Bezirkshaushalt nicht eingeplant, heißt es in der Senatsantwort.
Zerstörte Rasenflächen und ein dauerhaft beschädigter Baum in Treptow
Im Görlitzer Park führte vor allem das Wildurinieren zu Schäden an der Vegetation, die laut Senat nicht abschließend beziffert werden können.
Auch im Schlesischen Busch und im Treptower Park fielen die Schäden teilweise erheblich aus. Durch die starke Übernutzung der Flächen seien Rasenflächen zerstört und Sträucher abgebrochen worden, ein Baum sei dauerhaft geschädigt. Hinzu kommen laut Senat starke Vermüllung sowie wildes Urinieren. Dies belaste die Vegetation und werde insbesondere in Verbindung mit trockenem Wetter weitere Folgeschäden nach sich ziehen, heißt es in der Antwort. Außerdem seien eine Baustelle sowie Abgrenzungen durch Poller und Ketten teilweise zerstört worden.
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