Die deutsche Schauspielerin Luna Jordan ist im Alter von 25 Jahren gestorben. Sie sei am Mittwoch plötzlich und unerwartet gestorben, teilte die Agentur Players in Berlin am Montag unter Berufung auf die Familie mit. Nähere Angaben zu den Todesumständen wurden nicht gemacht.
Jordan wirkte im Laufe ihrer Karriere in mehreren Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter in einer Folge der ARD-Reihe „Polizeiruf 110“ sowie in der Serie „Jenseits der Spree“ an der Seite von Jürgen Vogel. Auch in der Coming-of-Age-Serie „Euphorie“ war sie zu sehen. Es ist eine Adaption des israelischen Originals, das in den USA mit Zendaya und Jacob Elordi unter dem Titel „Euphoria“ verfilmt wurde.
Im Film „Run Me Wild“, der beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis gezeigt wurde, übernahm sie ebenfalls eine Rolle. Für ihre Leistung in „Fuchs im Bau“ wurde Jordan 2022 mit dem Österreichischen Filmpreis in der Kategorie beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. In der NDR-Dokumentation „Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs“ hatte Jordan zuletzt darüber gesprochen, wie es war, bereits in jungen Jahren anspruchsvolle Rollen zu übernehmen, und wie schwierig die Abgrenzung von diesen Figuren mitunter gewesen sei.
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