Flughafen

Berliner Taxis am BER droht das Aus: Was das für die Fahrgäste bedeutet

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat die Vereinbarung mit Berlin zum Jahresende gekündigt. Ein Vielflieger berichtet von Umwegen und überhöhten Preisen. Ein Experte gibt Tipps.

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Noch gibt es beides am Hauptstadt-Flughafen: Taxis aus Berlin und dem Landkreis Dahme-Spreewald stehen am BER in Schönefeld.

Noch gibt es beides am Hauptstadt-Flughafen: Taxis aus Berlin und dem Landkreis Dahme-Spreewald stehen am BER in Schönefeld.

© Schoening/imago

Werner B. ist sauer. „Das schadet dem Ruf unserer Stadt“, sagt der Berliner. Wieder mal ist er mit dem Taxi vom BER nach Hause gefahren. Und wieder mal bekam er für viel Geld schlechte Qualität. Jetzt kündigt sich eine Änderung beim Taxiverkehr am Flughafen an, die Kunden aber kaum Verbesserungen bescheren dürfte. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) die jetzige Regelung gekündigt.

Nur noch bis zum Jahresende dürfen sich lizensierte Berliner Taxis am Hauptstadt-Flughafen bereithalten. Zum 31. Dezember 2026 endet die Vereinbarung, die der Landkreis mit der Senatsverkehrsverwaltung abgeschlossen hat. Vorbestellte Touren vom Flughafen in die Stadt sind nicht betroffen. Auch Fahrten mit B-Taxen zum BER sind weiterhin möglich - nur eben nicht mehr zurück vom Halteplatz nach Berlin.  

„Derzeit stehen wir in Verhandlungen mit der Senatsverwaltung des Landes Berlin“, teilte die Kreisverwaltung mit. Kommt es zu keiner neuen Regelung, stünden Taxispeicher und Ladeleiste von Januar 2027 an nur noch Fahrzeugen aus LDS offen. Die Folge wäre, dass die Zahl der Taxen sinkt und in Stoßzeiten Engpässe drohen, warnen Beobachter.

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