Feminismus

Berlinerin Sophia Thomalla: Hass gegen mich kommt zu 99 Prozent von Frauen

Die Moderatorin rechnet mit Kritikerinnen ab, die sich als Feministinnen bezeichnen – und doch nur aggressive Stimmung verbreiten.

Team News Mike Wilms BLZ/mow
2 Min
Sophia Thomalla wehrt sich gegen Attacken von selbst ernannten Feministinnen (Archivbild).

Sophia Thomalla wehrt sich gegen Attacken von selbst ernannten Feministinnen (Archivbild).

© Instagram/Sophia Thomalla

„Natürlich wünsche mir auch als Frau die gleichen Rechte wie ein Mann“, sagt Thomalla. „Ich finde nur, der Feminismus in Deutschland ist etwas schwierig besetzt, denn von den Feministinnen fühle ich mich nicht besonders gut vertreten, sondern vielmehr angegriffen.“ Eigentlich seien die Feministinnen doch angetreten, um Frauen zu verteidigen – aber es kämen nur Attacken.

Thomalla hat offenbar keine Hoffnung mehr, dass sich dies noch zum Guten wendet. Und hinterherlaufen will sie ihren Kritikerinnen erst recht nicht: Dieses „Frauen unterstützen Frauen“-Gerede gehe ihr inzwischen „auf den Sack“. Es gebe einfach Frauen, die finde sie „scheiße“, und die könnten von ihr auch keine Unterstützung mehr erwarten.

Thomalla sagt, was sie in den sozialen Medien „richtig nervt“

Auch mit den Gepflogenheiten im Internet geht Thomalla hart ins Gericht: „Was mich in den sozialen Netzen richtig nervt, sind Leute, die ihre Krankenakte offenlegen und sagen, sie möchten damit anderen helfen.“ Und weiter: „Nee, denke ich dann, du willst Aufmerksamkeit, das ist alles. Die eigene Vergangenheit oder Krankheit wird instrumentalisiert, um Aufmerksamkeit zu generieren.“ Das ganze „Gutmenschgebrassel“ sei nicht ihr Ding. Thomalla: „In dem Moment, wo du Unterstützung von fremden Menschen im Netz brauchst, hast du schon einen an der Bimmel.“

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