Wer über das Kottbusser Tor spricht, spricht längst nicht nur über Drogenhandel oder Martinshörner, sondern auch über Jugendliche und junge Erwachsene, die dort im öffentlichen Raum Zuflucht suchen. Nicht selten sind sie ohne stabile Kontakte oder festen Schlafplatz. In den meisten Fällen bringen sie eine Konsumhistorie und Krisenerfahrungen mit. Von den klassischen Hilfsangeboten werden sie oftmals nicht erreicht. Seit April 2025 versucht dies die aufsuchende Straßensozialarbeit am Kotti zu ändern, doch nach nicht einmal einem Jahr droht das Angebot wieder zu verschwinden.
Verwaltungsirrsinn
Zuständigkeitschaos in Berliner Behörden: Droht das Ende der Jugendsozialarbeit am Kotti?
Ein Projekt erreicht Jugendliche ohne Zugang zu klassischen Hilfen – und steht nach nicht einmal einem Jahr vor dem Aus. Derweil spielt der Senat Zuständigkeits-Pingpong.
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