Es sind monumentale Orte, an denen die Geschichte des 20. Jahrhunderts in Stein gemeißelt steht: der Triumphbogen im Tiergarten, die kolossale Soldatenfigur im Treptower Park, der Obelisk in der Schönholzer Heide und das Mahnmal im Bucher Schlosspark. Vier sowjetische Ehrenmale auf Berliner Stadtgebiet erinnern an mehr als 20.000 Rotarmisten, die in der Schlacht um Berlin fielen – und an die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus durch die Rote Armee.
Erinnerungskultur
Berlins Kriegsgedenken: Die Grünen wollen den Sieg des Siegers umdeuten
Die Berliner Grünen wollen die sowjetischen Ehrenmale historisch-kritisch einordnen. Das wirft die Frage auf, ob es sich um Geschichtsrevisionismus handelt.
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Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park in Berlin. 81 Jahre nach Kriegsende bedarf es einer neuen kritischen Einordnung, sagen die Grünen.
© Eberhard Thonfeld via www.imago-images.de
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