Wer will nach der Berlin-Wahl noch mit der Linken regieren? Noch vor wenigen Wochen galt Rot-Rot-Grün als eine der wahrscheinlichsten Regierungsoptionen nach den Landtagswahlen im September. Nun stellt ausgerechnet die Wohnungspolitik das mögliche Bündnis auf die Probe. Die Linke macht die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne zur Voraussetzung einer Regierungsbeteiligung, die SPD lehnt genau das ab. Damit rückt die Koalitionsfähigkeit der Linken in den Mittelpunkt des Wahlkampfs.
Während die CDU bei der Vergesellschaftung eine rote Linie zieht, grenzt sich auch die SPD immer deutlicher von der Partei ab. Die Grünen wiederum setzen in ihrem Wahlprogramm wohnungspolitisch andere Schwerpunkte und stellen die Vergesellschaftung nicht in den Mittelpunkt ihrer Konzepte.
Wahlkampf
Berlins neue Brandmauer: Enteignungspläne der Linken verschrecken SPD und Grüne
Berlins Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp will große Wohnungskonzerne vergesellschaften. Damit schwinden ihre Chancen für eine Koalition.
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Die Spitzenkandidatin Elif Eralp spricht zum Wahlkampfauftakt der Berliner Linken.
© Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*