Analyse

Bernd Stegemann: „Die Brandmauerwächter sind verzaubert von ihrem eigenen Gutsein“

Der Essayist Bernd Stegemann beklagt, dass diejenigen, die sich als Vertreter der liberalen Demokratie verstehen, Forderungskataloge aufstellen, was alles nicht mehr gesagt werden darf.

Susanne Lenz Ulrich Seidler Susanne Lenz und Ulrich Seidler
15 Min
Bernd Stegemann

Bernd Stegemann

© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

Der Essayist, Dramaturg und Hochschulprofessor Bernd Stegemann liest der demokratischen Mitte die Leviten. Man könne nicht sagen, dass Demokratie nur dann schön ist, wenn die Guten die Richtigen wählen. Ein analytisches, nicht sehr hoffnungsreiches Gespräch über die Folgen der Brandmauer, die Gefahr von Ressentiments, die Selbstgerechtigkeit der Städtebewohner und den Booster der Linken. Und über die Frage, was die Rechten besser können.

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