Vielleicht war es doch keine Ignoranz, sondern ein geschickter Schachzug von Berthold Schneider. In keiner öffentlichen Wortmeldung im Vorfeld seiner nun anbrechenden Intendanz am Staatstheater Cottbus hörte oder las man irgendetwas Kritisches über die besondere Problemlage seines neuen Wohnsitzes: Deutschlands „dynamischste“ Boomtown (in den Augen führender Wirtschaftsleute) und Brandenburgs Hotspot unzufriedener AFD-Wähler sowie rechtsextremer Fanclubs, andererseits.
Theater
Neue Intendanz in Cottbus schlägt mit „Romeo und Julia“ in vier Sparten auf
Berthold Schneider umarmt die Stadt mit Shakespeare und Musik von Berlioz, Gounod und Prokofjew. Philipp Grigorian inszeniert „Romeo und Julia“ als Gesamtkunstwerk.
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Staatstheater Cottbus eröffnet mit „Romeo und Julia“, Szenenfoto mit: Alessandra Armorina (Julia) und Jorge Concepción Leal (Romeo)
© Jochen Quast
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