Die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie sorgten dafür, dass die Mobilität sank und sich das Bild bei den Straftaten entsprechend änderte. So gingen mangels Tatgelegenheiten die Diebstähle um 140.000 Fälle (7,7 Prozent) zurück. Bei Wohnungseinbrüchen sanken die Zahlen um 12.000 (14 Prozent), bei Taschendiebstählen um 10.000 (elf Prozent) Fälle. Auch bei Raubdelikten verzeichnen die Polizeien der Länder und das Bundeskriminalamt (BKA) einen Rückgang um fast sechs Prozent.
Kriminalität
Betrüger nutzen die Corona-Pandemie aus
Die Kontaktbeschränkungen sorgen für einen Boom des Onlinehandels. Die Polizei zählt 15.000 zusätzliche Fälle von Warenbetrug.
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Bundesinnenminister Horst Seehofer stellte am Donnerstag in der Bundespressekonferenz die Kriminalstatistik vor.
© Foto: Imago
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