Betrugsmasche

Betrugswelle in Brandenburg: Falsche Bankmitarbeiter ziehen Geldkarten ein

Die Polizei Brandenburg warnt vor einer wiederkehrenden Betrugsmasche. Anrufer geben sich als Sparkassen-Mitarbeiter aus und kommen dann vorbei, um die Geldkarte zu entwenden.

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Betrüger in Brandenburg besuchen Menschen und nehmen ihnen die Geldkarte ab.

Betrüger in Brandenburg besuchen Menschen und nehmen ihnen die Geldkarte ab.

© Westend61/Imago

In Brandenburg haben Betrüger in mehreren Fällen Geldkarten von Bankkunden erbeutet. Die Täter geben sich am Telefon als Mitarbeiter regionaler Geldinstitute aus. Die Polizei warnt in einer Meldung vom Montag vor der Masche.

Die Polizei Brandenburg hat in den vergangenen Tagen mehrere Betrugsstraftaten registriert, bei denen die Täter zunächst telefonisch Kontakt zu ihren späteren Opfern aufnahmen. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Erst Betrugsanrufe, dann Besuch und Einzug der Karte

Die Anrufer hätten sich als Mitarbeiter eines regionalen Geldinstituts ausgegeben und den Eindruck erweckt, es seien Unregelmäßigkeiten auf dem Konto festgestellt worden, die eine Prüfung erforderlich machten. Zu diesem Zweck müsse die Geldkarte eingezogen werden.

Nach den Anrufen erschienen laut Polizei tatsächlich Personen bei den Geschädigten, denen die Karten ausgehändigt wurden. Kurz darauf seien mit den Karten Bargeldabhebungen erfolgt.

Polizei berichtet von drei Fällen mit mehreren Personen

In einem Fall in Neuenhagen sei die Abholerin etwa 50 Jahre alt und rund 1,70 Meter groß gewesen und habe schwarze Haare gehabt, so die Polizei. In einem weiteren Fall werde die Frau als etwa 40 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß und kräftig beschrieben, ebenfalls mit schwarzen Haaren.

Auch in Beeskow habe sich eine 79-Jährige an die Polizei gewandt. In diesem Fall sei ein Mann erschienen, der sich als Mitarbeiter der Sparkasse ausgegeben und die Geldkarte entgegengenommen habe. Ob es auch hier zu einer Abbuchung kam, werde derzeit geprüft.

Die Polizei rät, am Telefon keine Auskünfte zu Vermögenswerten oder vertraulichen Inhalten zu geben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Betroffene sollten das Telefonat abbrechen und anschließend selbst Kontakt zu bekannten Mitarbeitern ihres Geldinstituts oder zu Vertrauenspersonen aufnehmen. Wertgegenstände oder Geldkarten dürften keinesfalls an unbekannte Personen übergeben werden.

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