In Ostsachsen registriert die Polizei derzeit eine Häufung sogenannter Schockanrufe. Wie die Beamten mitteilten, gaben sich Unbekannte in den Landkreisen Bautzen und Görlitz mehrfach als Mitarbeiter der Kriminalpolizei aus. In einem Fall übergab eine 85-Jährige den Tätern 6.000 Euro. Die Polizei spricht von einer „Welle“ derartiger Anrufe.
Nach Angaben der Ermittler folgen die Gespräche einem festen Muster: Die Anrufer behaupten, eine rumänische Diebesbande sei festgenommen worden, und die kontaktierten Personen stünden auf einer Liste dieser Gruppierung. Anschließend erkundigen sich die mutmaßlichen Betrüger gezielt nach Wertsachen und Bargeld im Haushalt der Angerufenen.
In den meisten Fällen hätten die Angerufenen die Masche durchschaut und nicht auf die Forderungen reagiert, so die Polizei. Die Beamten raten dazu, bei solchen Anrufen wachsam zu bleiben, das Gespräch umgehend zu beenden und anschließend die Polizei zu verständigen.
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