Nordrhein-Westfalen hat den fleischfressenden Strudelwurm, ein Import aus Australien. Baden-Württemberg kann sich etwas auf seinen Riesenregenwurm einbilden, der den Schwarzwald perforiert. Schleswig-Holstein wiederum rühmt sich seines Wattwurms. Und Berlin?
Berlin weiß mit dem Spulwurm zu punkten. Geschätzte 165 Millionen Exemplare erblicken tagtäglich in der Hauptstadt das Licht der Welt. Soweit sie als Insassen eines Hundehaufens hinaus in die Sonne blinzeln können. Etwa 60 Tonnen der gehaltvollen braunen Masse fallen an, ebenfalls pro Tag.
Uglymeter
Hundeköttel in Berlin: Ein Blick auf die ultimativen Entsorgungsstrategien
Täglich 60 Tonnen braune Masse mit 165 Millionen Spulwurmeiern in Berlin: ein Gutteil landet in der Schöneberger Grünanlage. Aber was hat das mit einem Stahlbogen zu tun?
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Hunde-Hotspot in Schöneberg: Eine BSR-Mitarbeiterin macht auf der Grünfläche an der Urania sauber.
© Berliner Zeitung/Markus Wächter
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