Berlin ist ein hartes Pflaster. Umso wichtiger sind innerstädtische Naturanlagen, in denen die von Stein und Beton geplagte Anwohnerschaft auch mal die Seele baumeln lassen kann. Doch der Raum ist knapp, und kaum scheint die Sonne, sind die zentralen Wiesen rammelvoll. So muss, wer Ruhe finden will, nicht selten ins Umland ausweichen.
Angesichts dieser Zustände ist es umso enttäuschender, wenn eine zentrale Grünfläche derart hässlich gestaltet ist, dass sie selbst bei bestem Wetter kaum jemand betreten will. Ein solcher Fall ist der Park am Nordbahnhof in Berlin-Mitte.
Uglymeter Berlin
Biene zu dick für Blüte: Der Park am Nordbahnhof nutzt keinem was
Er ist mit Abstand der hässlichste Park in Mitte, denn was naturnah angedacht war, ist längst zum Lost Place geworden. Auch die Insekten sind frustriert.
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Verwahrloste Pisten durch blütenarme Steppe: Der Park am Nordbahnhof schlägt derart aufs Gemüt, dass er auch bei schönem Wetter leer bleibt.
© Sabine Röthig
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