Die EU-Kommission hat bestätigt, dass sie die Finanzierung der Biennale von Venedig im Zusammenhang mit der geplanten Wiederzulassung des russischen Pavillons kritisch überprüft und eine Einstellung der Förderung in Aussicht stellt.
„Kulturelle Veranstaltungen, die mit europäischen Steuergeldern finanziert werden, sollten demokratische Werte wahren sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern – Werte, die im heutigen Russland nicht geachtet werden“, erklärte EU-Sprecher Thomas Regnier am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa.
Nach Ansicht der Kommission verstoße die Teilnahme Russlands zudem gegen die EU-Sanktionen, die nach dem Angriff auf die Ukraine verhängt wurden.
Kunstmesse
Kulturstreit um Biennale eskaliert: EU-Kommission greift wegen Russland-Teilnahme ein
Russlands Teilnahme an der Biennale von Venedig sorgt für Streit. Die EU-Kommission stellt die Förderung infrage, während Selenskyj in Rom erwartet wird.
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Die geplante Teilnahme Russlands an der Kunstbiennale in Venedig 2026 sorgt für hitzige Debatten.
© Felix Hörhager/dpa
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