Kabinettsumbau

Durchlauferhitzer Verkehrsministerium: Warum so viele Minister an der Infrastruktur scheitern

Die letzten sechs Bundesverkehrsminister sind mit großen Erwartungen angetreten – und am Ende gescheitert. Der Autor hat sie alle persönlich kennengelernt.

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Der CDU-Politiker Steffen Bilger soll neuer Verkehrsminister werden. (Archivbild)

Der CDU-Politiker Steffen Bilger soll neuer Verkehrsminister werden. (Archivbild)

© Michael Kappeler/dpa

Als ich von der bevorstehenden Demission des allseits beliebten, aber am Ende glücklosen Pfälzer CDU-Bundesverkehrsministers Patrick Schnieder hörte, da dachte ich an einige Minister in diesem Amt zurück, die ich persönlich getroffen hatte. Es waren Begegnungen, die aufzeigen, wie unterschiedlich diese Männer – und es waren alles Männer – in ihren Persönlichkeiten waren. Und wie hoffnungsvoll und mit welcher Zuversicht sie antraten, um sich am Ende doch an den großen Themen zu überheben.

Sie traten das nach dem Verteidigungsministerium undankbarste Ministeramt an. Sie wussten, dass aufgrund der Großprojekte in der Infrastruktur, wie Bahn und Autobahn, Erfolge, wenn überhaupt, nur langfristig zu erreichen sind. Und doch blieben sie nur kurz.

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