Zum Frauentag

Bildung rettet Frauen: Alexander von Humboldt beglückte Tausende Berlinerinnen

Der weibliche Ausbruch aus Langeweile und Dumpfheit begann in Preußen vor 300 Jahren: Von literarischen Salons, den Kosmos-Vorlesungen und der ersten Doktorin.

Maritta Adam-Tkalec Maritta Tkalec
7 Min
Das Gemälde „Die Dorfschule von 1848–1896“ von Albert Anker: Der Lehrer mit Stock spricht zu gelangweilten, lärmenden oder schwatzenden Jungen. Die Mädchen sitzen am Rande und lernen konzentriert.

Das Gemälde „Die Dorfschule von 1848–1896“ von Albert Anker: Der Lehrer mit Stock spricht zu gelangweilten, lärmenden oder schwatzenden Jungen. Die Mädchen sitzen am Rande und lernen konzentriert.

© Wikipedia/Albert Anker

Nur wenigen Frauen war ein intellektuell anspruchsvolles Leben vergönnt, so wie zum Beispiel der ersten Preußen-Königin Sophie Charlotte, die neben Friedrich I. einen Hof führte, an dem Gelehrte wie Gottfried Wilhelm Leibniz verkehrten. Am liebsten hatte sie ihre gebildeten und geistreichen Kammertürken Aly und Hassan um sich. Auf Betreiben Sophie Charlottes entstand 1701 die Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften.

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