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Bill Kaulitz lästert über Hollywoodstar Anne Hathaway: „Ich finde sie so unsympathisch“

Die hochschwangere Oscar-Preisträgerin Anne Hathaway wird gerade überall gefeiert. Doch Bill und Tom Kaulitz haben einen etwas anderen Blick auf die Schauspielerin. Das hat seine Gründe.

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Anne Hathaway: Ihr Image hat einen krassen Wandel durchlaufen.

Anne Hathaway: Ihr Image hat einen krassen Wandel durchlaufen.

© Jordan Strauss/Invision/dpa

„Senf aus Hollywood“ wollen die Kaulitz-Brüder in ihrem wöchentlichen Podcast liefern. Doch oft verquatschen sich Bill und Tom Kaulitz irgendwo zwischen Oktoberfest, ZDF und Nationalmannschaft dann doch wieder im deutschen Paralleluniversum.

In der aktuellen Folge von „Kaulitz Hills“ blicken die Tokio-Hotel-Zwillinge, die seit 2010 in Los Angeles leben, aber doch mal auf die ihnen wohnlich sehr nahe Glamourwelt.

Es geht um Hollywood-Schauspielerin Anne Hathaway, die gerade hochschwanger noch besonders viele Red-Carpet-Termine absolviert hat. Zuletzt trug sie zur Premiere ihres neuen Films „Verity“ in New York eine schwarze Robe von Prabal Gurung.

Beeindruckendes Pensum: Fünf Filme in 2026

Auf Instagram werden die Babybauch-Auftritte der 43-Jährigen gefeiert. Als Beauty-Queen wird sie da bezeichnet, als „ultimative und unglaublichste Schauspielerin der Welt. Absolut erstaunliche, wunderschöne Frau“.

Auch Bill und Tom Kaulitz zeigen sich zunächst beeindruckt ob des Arbeitspensums von Anne Hathaway. Fünf Filme, fünf Genres: Es war ein hektisches Jahr für den Star aus „Der Teufel trägt Prada“.

„Das ist so krass. Wann macht die das alles?“, fragt Bill Kaulitz ob des vollen Terminkalenders der Oscar-Preisträgerin.

Hathaway spielte dieses Jahr nicht nur in „Verity“ und der Fortsetzung von „Der Teufel trägt Prada“. Sie ist auch im Musikfilm „Mother Mary“, in Christopher Nolans „Odyssee“ sowie in „The End of Oak Street“ zu sehen, einem nostalgischen Film über Familienwerte in apokalyptischen Zeiten. Auch die Kaulitz-Brüder haben ihn gesehen.

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Doch vor der Kritik zum Film kommt die Kritik an der Hauptdarstellerin. „Ich finde die ja toll, ich seh sie als Schauspielerin gerne“, sagt Bill Kaulitz unter der Zustimmung seines Bruders zu Anne Hathaway. „Aber ich finde sie so unsympathisch, wenn ich sie im Interview sehe, das muss ich wirklich sagen.“

Der Tokio-Hotel-Sänger zitiert wie als Beleg das Interview eines Star-Frisörs. Dieser habe gesagt, Anne Hathaway sei die schlimmste Frau, die er jemals gestylt habe. Und er habe viele prominente Kundinnen gehabt: Gwyneth Paltrow zum Beispiel und andere Filmlegenden. Aber: „Anne Hathaway is a different beast.“

Er könne sich das vorstellen, meint Bill Kaulitz: „Die ist ganz schwierig.“ In Interviews versuche Hathaway zwar, sympathisch zu wirken, das klappe aber nicht wirklich. „Naja, wir kennen sie ja nicht“, wirft Tom Kaulitz ein.

Kein Gruß in Heidi Klums Restaurant

Das will sein Bruder nicht gelten lassen: Hathaway sei ja auch mal in Heidi Klums Restaurant gekommen und habe nicht „Hallo“ gesagt. „Das finde ich genauso unmöglich. Das macht man doch nicht. Unter Promis grüßt man sich. Das ist wie unter Lkw-Fahrern.“

Tatsächlich hat Anne Hathaways Image in Hollywood einen Wandel vollzogen. Nach ihrem Oscar-Gewinn für „Les Misérables“ 2013 erlebte sie eine Welle von Online-Hass („Hathaway Hate“), weil man ihr vorwarf, zu perfekt, zu ehrgeizig oder zu gestelzt zu wirken.

Heute gilt sie als Paradebeispiel dafür, wie erfolgreich Frauen im Netz abgestempelt wurden. Publikum und Internet feiern sie mit Hingabe, ihre Präsenz wird als warm, fleißig, professionell und nahbar wahrgenommen.

Nicht so jedoch im von Bill Kaulitz zitierten Fall. Der Sänger bezieht sich vermutlich auf Äußerungen des bekannten Hollywood-Haarstylisten Emanuel Miller. Dieser hatte Anne Hathaway 2024 in einer viel beachteten Episode des Podcasts „What It Was Like“ als eine seiner schlimmsten Klientinnen bezeichnet.

Miller gab an, dass sie ihn während der Dreharbeiten zu einem Film in Los Angeles wie einen „Diener“ behandelt und ihn kaum als Menschen wahrgenommen habe. Der Stylist, der am Set berühmter Filme wie „Kill Bill“ oder „Inglourious Basterds“ etliche Top-Stars frisierte, packte in diesem Zuge auch über andere frostige Begegnungen mit Prominenten wie Jennifer Lopez und Blake Lively aus.

Kurz nach der Veröffentlichung der Podcast-Folge ließ ein Sprecher der Oscar-Preisträgerin ein Statement über das US-Promimagazin Page Six veröffentlichen. Darin hieß es kurz und knapp, dass die Behauptungen von Emanuel Miller „schlichtweg unwahr“ seien und die Situation am Set völlig falsch dargestellt wurde. Sie bestritt vehement, ihn herablassend oder wie einen Bediensteten behandelt zu haben.

Dass sich Anne Hathaway nun auch zu den Lästereien der Tokio-Hotel-Zwillinge einlässt, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich ist der Terminkalender voll. Bald kommt ihr drittes Kind zur Welt – und im März 2027 möchte die Schauspielerin schon wieder für die Fortsetzung von „Tage des Donners“ vor der Kamera stehen.

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