Kino

„Black Bag – Doppeltes Spiel“: So kalt, dass selbst James Bond frösteln würde

Steven Soderberghs „Black Bag – Doppeltes Spiel“ dekonstruiert den Agentenfilm eindrucksvoll zum gefühllosen Albtraum. Die Kinokritik.

Arthur Bertelsmann
Arthur Bertelsmann
4 Min
Kühle Ehe voller potenzieller Intrigen: das Geheimagentenpaar George Woodhouse (Michael Fassbender) und Kathryn St. Jean (Cate Blanchett)

Kühle Ehe voller potenzieller Intrigen: das Geheimagentenpaar George Woodhouse (Michael Fassbender) und Kathryn St. Jean (Cate Blanchett)

© Focus Features, LLC

Mit Steven Soderbergh ist das so eine Sache: Der Amerikaner hat in seiner 33 Filme umfassenden Laufbahn kein richtiges Meisterwerk zustande gebracht, trotzdem gibt es unbestreitbar gute Filme von ihm. Die „Oceans“-Reihe und „Logan Lucky“ mit Daniel Craig sind zwei Beispiele. Soderbergh hat aber auch unfassbaren Schund fabriziert, etwa „Die Geldwäscherei“, eine Netflix-Produktion mit Starcasting (Meryl Streep, Gary Oldman), die sich übel an einer Erklärung des Skandals rund um die Panama Papers verhebt.

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