Beim Berliner Christopher Street Day starb eine Frau, 29 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter: ein libanesischstämmiger deutscher Staatsbürger, den die Behörden bereits als Islamisten kannten. Zuvor hatte er versucht, sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) in Syrien anzuschließen. Im Libanon wurde er jedoch festgenommen und nach Deutschland zurückgeführt. Er ist kein Einzelfall.
Auf eine Anfrage dieser Zeitung antwortete das Bundesinnenministerium (BMI) mit Zahlen, die das Ausmaß der Bedrohung durch Islamisten mit deutschem Pass greifbar machen. Seit 2011 sind etwa 1150 Islamisten aus Deutschland in Richtung Syrien und Irak ausgereist. Mehr als die Hälfte von ihnen besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.
CSD-Anschlag
BMI bestätigt: 1150 Islamisten aus Deutschland reisten zum IS – viele hatten den deutschen Pass
Der Berliner CSD-Anschlag macht die islamistische Bedrohung greifbar. Auf Anfrage nennt das Bundesinnenministerium nun alarmierende Zahlen.
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Seit 2011 sind etwa 1150 Islamisten aus Deutschland in Richtung Syrien und Irak ausgereist.
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