Nun erfasst der Stellenabbau auch BMW. Bis Ende 2027 sollen beim Münchner Autobauer laut übereinstimmenden Medienberichten weltweit rund 8000 Arbeitsplätze wegfallen – ein Großteil davon in Deutschland. BMW war bislang der einzige große deutsche Autokonzern, der ohne ein umfangreiches, eigens ausgehandeltes Abbauprogramm ausgekommen war.
Autoexperte Wulf Schlachter spricht daher von einer „historischen Zäsur und dem endgültigen Ende einer Sonderrolle im deutschen Automobilsektor“. Lange Zeit hätten die Münchner als „immun gegen den Abwärtssog“ gegolten, erklärt der Gründer des Ladeinfrastruktur-Unternehmens DXBe Management auf Anfrage dieser Zeitung. „Dass nun auch diese Festung fällt, demonstriert unmissverständlich, dass bis dato kein deutscher Hersteller den globalen Marktverschiebungen und Veränderungen entkommen konnte.“
Automobilindustrie
BMW baut 8000 Stellen ab: Experten warnen vor Zehntausenden weiteren Jobverlusten
Vier Autoexperten erklären, warum der massive Stellenabbau BMW nur Zeit verschafft – und welche Gefahr dahinter bislang unterschätzt wird.
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BMW will 8000 Stellen streichen. Experten warnen, dass dadurch eine neue Entlassungswelle losgetreten wird.
© Peter Kneffel/dpa
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