SPANDAU. Um den Autoverkehr im Bezirk Spandau zu reduzieren, sollen kleinere Solarboote ab dem kommenden Jahrtausend zwischen der Altstadt und den Neubaugebieten in der Wasserstadt auf der Havel eingesetzt werden. "Wir führen darüber bereits Gespräche mit der Fremdenverkehrsgesellschaft Köpenick", sagt Uli Hellwig, Geschäftsführer der Wasserstadt GmbH. Er hat dabei Paris zum Vorbild: "Dort sind viele Geschäftsleute auf Schiffe umgestiegen, weil sie über Flüsse und Kanäle schneller zur Arbeit kommen als mit dem Auto." Die sogenannten "Wassertaxis" sollen je nach den Wünschen der Fahrgäste an mehreren Haltepunkten zwischen dem Lindenufer in der Altstadt und dem Haveleck anlegen. "Bei den Preisen würden wir uns an den Taxigebühren orientieren", sagt Hendrik Wunsch, Chef der Fremdenverkehrsgesellschaft Köpenick. (mü.)
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