LICHTERFELDE. In den vergangenen 50 Jahren haben sie den Winter stets in einem Gewächshaus des Botanischen Gartens verbracht - bei mindestens acht Grad Celsius. Nun werden die zwei Chinesischen Hanfpalmen erstmals einen richtigen Berliner Winter im Freien erleben. Die Bäume, die bislang in riesigen Pflanzkübeln standen, wurden am Dienstag vor dem Eingang des Botanischen Gartens auf dem Königin-Luise-Platz gepflanzt. "Als die Palmen an die Decke unseres Überwinterungshauses stießen, kam uns die Idee: Wir pflanzen sie raus", sagt Gartenbauingenieur Thorsten Laute. In ihrer ursprünglichen Heimat China und Japan wachsen Chinesische Hanfpalmen in einer Höhe von bis zu 2 000 Metern und sind damit an kühles Klima gewöhnt.Da die beiden Berliner Hanfpalmen nun auf öffentlichem Straßenland stehen, wäre eigentlich der Bezirk Steglitz-Zehlendorf für ihre Pflege zuständig. Da diesem aber die Kapazitäten fehlen, bleibt der Botanische Garten für die Palmen-Pflege zuständig. (cls.)------------------------------Foto: Die Hanfpalmen sind etwa zehn Meter hoch.
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