Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht vor der Tür, und die Motoren der Empörungsmaschinerie laufen bereits warm. Was in anderen Ländern als Vorfreude auf ein globales Fußballfest beginnt, ist in Deutschland der Startschuss für eine politische Gewissensprüfung. Denn warum sollte ein Fußballturnier als rein sportliches Event gesehen werden? Das wäre doch viel zu langweilig. Zum Glück gibt es die Gastgeber-Kritik als leidenschaftliche deutsche Zusatzdisziplin, der man sich ausgiebig widmen kann.
Fußball-WM 2026
Boykott-Alarm alle vier Jahre: Trumps Fußball-WM im Fadenkreuz der deutschen Moralisten
Kaum wirft die nächste Fußball-WM ihren Schatten voraus, starten in Deutschland wieder moralisierende Debatten über einen der Turniergastgeber – die USA.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*